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Natürlich leben unterm Schieferdach – Organisch bauen, Energie sparen Wo die Natur Baumeister spielen darf Wenn sich Regenrinnen ringeln und Wände rund gehen dürfen unter einem sanft geschwungenen Moselschieferdach – dann ist das Haus garantiert ein Hingucker. Und es erfüllt obendrein die Forderungen organischen Bauens. „Die Natur kennt keinen rechten Winkel“, sagt Architekt Udo Heimermann und lässt sich lieber vom Formenreichtum im Grünen inspirieren. So gestaltete der 45-jährige (Foto, links) aus dem Ahrtal bei Bonn zum Beispiel das Junggesellenhaus für Wolfgang Schlagwein (rechts) in der Nähe von Bad Neuenahr. Hier folgt die Sonne der harmonisch gewundenen Südwest-Terrasse, ranken Bäume über die sanft modellierte Fassade und öffnen sich innen lichte und großzügige Räume – getragen von einem schweren Eichenstamm. Die neue Leichtigkeit des Bauens, die Gaudi und Hundertwasser im großen Stil zelebrierten, lässt sich auch beim Einfamilienhaus umsetzen. „Die Kosten“, verrät Architekt Heimermann, „liegen etwa zehn Prozent über denen konventionell geplanter Häuser.“ Durch den Einsatz natürlicher wie langlebiger Baumaterialien rechnet sich aber der höhere Baupreis, weil langfristig keine teuren Sanierungen anfallen. Baustoffe wie Lehm, Kalksandstein, Schilfrohr und Schiefer erfüllen ökologische Nachhaltigkeit – und sparen in Verbindung mit moderner Technik dauerhaft Energie. Auf immer mehr Dächern schimmert dabei wieder Schiefer – ein edles Gestein, das vor rund 400 Millionen Jahren in den Tiefen der Erde entstand und als langlebigste Dacheindeckung gilt. Schiefer ist ein durch und durch authentischer Stoff, der die Fantasie der Architekten beflügelt, seit die Römer seine einmaligen Eigenschaften erkannten. Besonders hochwertige Schieferressourcen finden sich in der markanten Landschaft der Vordereifel. In Mayen wird der blau-grau schimmernde und leicht spaltbare Stein seit mehr als zweihundert Jahren ans Tageslicht gefördert. „Schiefer ist ein historischer Baustoff für die Zukunft“, versichert Öko-Architekt Heimermann, der unter anderem an der Universität Wuppertal im Fachbereich Architektur mit Schwerpunkt ökologisches Bauen tätig war – und als Rebell der runden Wänden vor allem mit den deutschen Normen aneckt: „Häufig muss ich erst einmal Überzeugungsarbeit leisten, dass organisches Bauen im Reich des rechten Winkels nur Bauen mit der Natur und nicht gegen die Natur ist…“